Informations- und Austauschplattform für Redakteure (korrespondierende eingeschlossen!) unserer Zeitung
Nicht mit uns:
"Die parasitäre Funktion der Presse ist die Ablenkung vom Wesentlichen, die längst zur Hauptfunktion geworden ist." (Peter Sloterdijk)
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Donnerstag, 22. April 2021
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Zwischenstand
Samstag, 11. April 2020
Merkwürdige Distanzierung - Schlag auf Schlag?
Verabschiedet sich DIE LINKE.Meißen von ihrer Präsenz im Blätterwald?
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| Ab jetzt ohne Kreis Meißen? |
Mit großem Tamtam und fast platzend vor Eifer und Begeisterung ...
... feiert so mancher im Sofa gestählte Funktionär im Kreis Meißen mit Nr. 3/2020 die erste Augabe ohne Kreisseite von Meißen.Eherne Grundsätze der neuen Öffentlichkeitsarbeit ...
... hatte bereits im Januar der Kreisvorstand umfassend beschrieben:Ein drängendes Problem des Kreisverbandes war die bisherige Öffentlichkeitsarbeit, die nun in einem neuen Team aus maximal acht Mitgliedern organisiert wird. Für die Mitarbeit in diesem Team meldeten sich bereits fünf Vorstandsmitglieder.Zur offensichtlich schwer problembelasteten "bisherigen Öffentlicheitsarbeit" gehörte seit 2018 das stetige Erscheinen einer Kreisseite für Meißen in der Landeszeitung. So konnte das ganz klar nicht weiter gehen.
Unter Aufbietung dieser fünf - "maximal aber acht" Kräfte ist es nun gelungen, von Januar bis März - keine Kreisseite zu erstellen. Ein schöner Erfolg konsequenter politischer Führungsarbeit?
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| So macht man das natürlich nicht: Im Kaufland Gründonnerstag 2020 |
Gewähltere Parteien ...
... nutzen das verderbte Pressewesen, nicht ihre Mitglieder sondern den Bürger Normalwähler anzusprechen. Wie hier im Kaufland vor Ostern (Bild rechts).Dieses unmoralische Buhlen um öffentliche Aufmerksamkeit und Wählerstimmen lehnt DIE LINKE natürlich grundsätzlich ab.
Kurt Tucholsky 1930:
„Wat brauchst du Jrundsätze“, sacht er, „wenn du’n Apparat hast!“ Und da hat der Mann janz recht. Ick werde wahrscheinlich diese Pachtei wähln – es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich. …Landesgeschäftsführerin 2020:
Liebe Genoss*innen,
im Anhang erhaltet ihr die neue Ausgabe unserer Landeszeitung. Zusätzlich findet ihr die aktuelle Ausgabe sowie das Archiv der vorangegangenen Ausgaben auch auf unserer Homepage:
https://sachsens-linke.de
Solltet ihr die Printversion der Zeitung bestellt haben, bekommt ihr diese in den nächsten Tagen per Post. Solltet ihr die Zeitung nicht mehr
als Digitalabo erhalten wollen, Antwortet bitte einfach entsprechend auf diese Email.
Montag, 5. Februar 2018
Erste Landeszeitung 2018 geht in Druck
Freitag, 10. Februar 2017
Ausgabe 1/2017 vom 1. April - und monatlich ein Platz in der Landeszeitung
Aus der Redaktionssitzung im Februar
Noch im November/Dezember des alten Jahres hatte der Kreisvorstand die Basis allerorten befragt: "Wie stellt Ihr Euch die Arbeit mit unserer Zeitung künftig vor?"
Die Antworten waren eindeutig. Eine vierteljährlich im Kreis erscheinende Zeitung kann nicht aktuell reagieren, wenn ein Monat oder gar nur zwei Wochen Vorlauf gegeben sind. Die Landeszeitung dagegen erscheint monatlich und erreicht alle Parteimitglieder. Eins zu Null also für die Landeszeitung.
Aber: Unsere ureigensten Anliegen und Erfahrungen sowie unser Dialog mit der Öffentlichkeit sind nicht über eine Zeitung transportierbar, die zu 99 Prozent nur von Parteimitgliedern gelesen wird. Und selbst wenn wir auf einer Seite der Landeszeitung unsere Geschichten zusammenpressen könnten - sie würden nicht nur "im eigenen Saft" vor sich hin korrodieren sondern auch in allen anderen Kreisen als uninteressant beiseite gelegt werden. Die Öffentlichkeit würden wir nicht erreichen und in unserer Filterblase einen heile Welt abbilden, die außer uns niemand sieht. Darum tun wir ab sofort beides.
| Ausschnitt aus unserer Seite in der nächsten Landeszeitung |
Eine Seite der (prinzipiell) monatlich erscheinenden Landeszeitung wird von uns redigiert mit folgenden Zielstellungen
- zur aktuelle Information:
- Wunschgemäß aktuelle (monatliche) Information der Mitglieder (und Landeszeitung lesenden Sympathisanten) über stattgefundene Aktivitäten unserer Partei im Kreis.
- Termine, Einladungen, aktuelle Informationen für das Parteileben im Kreis erscheinen ebenfalls in der Landeszeitung, da diese zeitnah per Post in die Briefkästen der Mitglieder kommt.
Unsere Kreiszeitung
orientiert sich an unserer Ausgabe 04.2016, da wir in dieser bezüglich- Form
- Layout und
- Einsatz von Bildmaterial und
- Inhalt, das heisst
- breiter Vielfalt der Themen und
- weitgehende Einblicke in sonst weniger beleuchtete Bereiche unserer Parteiarbeit
Unsere Nr. 4/ 2016 wird 2017 unsere Messlatte sein
- Insbesondere die Aufteilung und Gliederung der Seiten hat sich bewährt und ist geeignet, weitere Autoren zum Schreiben und Fotografieren zu motivieren.
- Auf acht Seiten werden wir weiterhin eine linke Sicht auf unseren Kreis präsentieren.
- Besonderes Augenmerk werden wir darauf richten, dass unsere Kreiszeitung auch für Außenstehende lesbar ist. Jeder Leser soll sie gern in die Hand nehmen - und auch weitergeben, weil sie einfach gut ist.
Sonntag, 13. März 2016
Reagieren - mittels Redigieren (und Recherchieren)
Der schwere Weg von der Webseite zur Zeitung
Auf der Seite unserer Kreistagsfraktion (hier) berichtet der Gröditzer Kreisrat U. Keil (s. Foto) am 3. Märzeingehend über eine Ausschuss -Sitzung.
Daß es dazu (lesenswerte!) Kommentare gibt, ist erfreulich. So hat es wenigstens einen (1) Leser beschäftigt. Mehr Leser könnte und sollte das Thema durchaus beschäftigen, denn es betrifft unsere konkrete Zukunft im Kreis: Unbegleitete minderjährige Ausländer, kurz "umA" genannt. So, wie wir sie heute schulen, bilden, integrieren, werden sie morgen mit uns umgehen, wenn sie Erwachsene sind.
Mit den "umA" aus Griechenland, verwaiste Kinder von Opfern der griechischen Militärdiktatur (1967 bis 1974), ist die DDR überwiegend ganz vorzüglich umgegangen. Sie wurden tüchtige Werkzeugmacher, Angestellte und Kulturschaffende, zumindest die, ich persönlich gekannt habe. Im Haus des Dresdener Ausländerrates trifft sich noch die "alte" griechische Gemeinde aus DDR-Zeiten und bedauert gelegentlich ihr "langsames Aussterben". Dabei sind ihre Kinder und Enkel keineswegs gestorben sondern "einfach" so weit integriert, daß das ferne Griechenland für sie nicht nur nicht mit Kindheitserinnerungen verbunden, sondern ihre Kindheit tatsächlich "DDR" heißt. Das werden wir mit den jungen Syrern und Afghanen nun nicht mehr genau so machen können.
Aber wir haben allen Grund, auf die damaligen Erfahrungen zurück zu greifen.
Deshalb ist das Thema für uns auch "zeitungswürdig".
Dazu muss vorliegender Stoff aber auch redigiert werden.
Und Redigieren ist nicht, Leute als "Redaktion" zusammen zu trommeln, die dann Texte fabrizieren, sondern vorliegende Texte "zeitungsreif" zu machen.
Wir haben schon ganz gut damit begonnen, auch wenn manche, darunter auch korrespondierende, "Redaktionsmitglieder" bisher weder redigiert noch wenigstens Korrektur gelesen haben sondern bestenfalls korrespondiert.
An den Werkzeugen hierfür ist weiter zu arbeiten.
Wenn wir es aber schaffen, zu U. Keils obigem Bericht (Auszug genügt vielleicht) einen genau dazu abgestimmten, Emotionen auslösenden(!) Kommentar zu setzen, dann hat die Redaktion journalistisches Handwerk bewiesen.
Und das ist schwere Arbeit - aber leicht zu lesen.
Und eine Zeitung ist nun mal kein Fachbuch, das man zu "studieren" hat.
Leser zu erreichen sollte uns vollkommen genügen.
Freitag, 19. Februar 2016
Rätsel für unsere Leser
Wer sagte den folgenden Satz und verbesserte damit seine Wahlchancen deutlich?
b) F. D. Roosevelt (US-amerikanischer Präsident)
c) Helmut Schmidt (SPD, zeitweiliger BRD-Bundeskanzler)
a) S. Wagenknecht (MdB, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE)Wir kämpfen seit vier Jahren erbittert gegen die Feinde dieses Friedens. Wir kämpfen gegen die Hochfinanz und die Wirtschaftsbosse, die gewissenlosen Spekulanten, gegen die Klassenspaltung, den Partikularismus und gegen die Kriegsprofiteure. Sie alle hatten sich daran gewöhnt, die amerikanische Regierung als Anhängsel ihrer Geschäfte zu betrachten. Wir wissen nun, vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso gefährlich wie von der Mafia regiert zu werden. Jetzt hassen sie mich und ich begrüße ihren Hass.
b) F. D. Roosevelt (US-amerikanischer Präsident)
c) Helmut Schmidt (SPD, zeitweiliger BRD-Bundeskanzler)
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| Von Foto: Sven Teschke /, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia. org/w/index.php? curid=35491058 |
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| Von Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland. © Bundeswehr/Archiv - Verteidigungsminister Helmut Schmidt, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/ w/index.php?curid=22377390 |
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