Nicht mit uns:

"Die parasitäre Funktion der Presse ist die Ablenkung vom Wesentlichen, die längst zur Hauptfunktion geworden ist." (Peter Sloterdijk)

Freitag, 19. Februar 2016

Rätsel für unsere Leser

Wer sagte den folgenden Satz und verbesserte damit seine Wahlchancen deutlich?

Wir kämpfen seit vier Jahren erbittert gegen die Feinde dieses Friedens. Wir kämpfen gegen die Hochfinanz und die Wirtschaftsbosse, die gewissenlosen Spekulanten, gegen die Klassenspaltung, den Partikularismus und gegen die Kriegsprofiteure. Sie alle hatten sich daran gewöhnt, die amerikanische Regierung als Anhängsel ihrer Geschäfte zu betrachten. Wir wissen nun, vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso gefährlich wie von der Mafia regiert zu werden. Jetzt hassen sie mich und ich begrüße ihren Hass.
a) S.  Wagenknecht (MdB, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE)
b) F. D. Roosevelt (US-amerikanischer Präsident)
c) Helmut Schmidt (SPD, zeitweiliger BRD-Bundeskanzler)


Von Foto: Sven Teschke
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curid=35491058
Von Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland.
© Bundeswehr/Archiv -
Verteidigungsminister Helmut Schmidt
,
CC BY 2.0
,
https://commons.wikimedia.org/
w/index.php?curid=22377390

Montag, 25. Januar 2016

Jede Zeitung hat ihre Schlagzeilen

Auf die Zielgruppe kommt es an.

Auch "DIE LINKE im Elbland" wird ihren eigenen Stil entwickeln.

Eventuell nicht so:

Freitag, 15. Januar 2016

Nur vier Zeitungen im Jahr? Ist das nicht entsetzlich?

Ja - das ist - nicht entsetzlich.

Eine etwas ältere Zeitung
Warum sollte es auch?

  1. Eine Vierteljahresschrift ist überschaubar. Es lohnt sich, sie gut und solide zu machen. Kluge Leser werden das zu schätzen wissen.
  2. Eine Vierteljahresschrift steht nicht im Verdacht, tagesaktuell sein zu wollen. Eben darum kann ihr kein Scheitern in dieser Kunst vorgeworfen werden. Allerdings darf der Leser erwarten, daß an jeder Ausgabe ein Vierteljahr ernsthaft gearbeitet wurde. Zeitnot ist keine Entschuldigung mehr. Berichte aus der Kreispolitik sollten dann aber auch über das Vierteljahr hinaus, in dem sie entstanden sind, relevant bleiben. Das wird sich wohl machen lassen.
  3. Eine Vierteljahresschrift ist in weiten Teilen planbar. Wer sich im Mai nicht darüber klar ist, daß die übernächste Ausgabe zu Weihnachten auf dem Tisch liegt, sollte etwas anderes machen, als diese Zeitung.
  4. Gewählt wird üblicherweise im Abstand von vier Jahren. Es kann also sofort nach einer Bundestagswahl - vielleicht sogar auf der Titelseite - heruntergezählt werden: “Noch 16 Ausgaben bis zur Bundestagswahl.” usw. Oder Landtagswahl, oder Kreistag. Kommt darauf an, wen die Zeitung auf Trab halten will. Allemal besser, als im Schweinsgalopp durch den Wahlkampf. Wähler verliert - oder gewinnt - man langfristig.